hauptcwartier1, © Jann Höfer

Arbeiten im Coworking-Space

Kein Platz zu Hause für ein eigenes Büro? Die sozialen Kontakte fehlen in den eigenen vier Wänden? Es wird nur ab und zu ein Raum für ein Meeting benötigt? Ein Coworking-Space wie das hauptcwartier in Düren ist die Lösung.

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Schon ihr Vater hatte die Idee, einzelne Räume in dem Gebäude in der Philippstraße in Düren als Büroräume zu vermieten, doch erst Christine Schaefer setzte die Idee, in der familieneigenen Immobilie einen Coworking-Space einzurichten, um. Zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Lersch hat sie Anfang 2019 überlegt: Funktioniert diese Idee in einem Mittelzentrum wie Düren? In Großstädten ist das Thema Coworken weit verbreitet, doch in Düren? Schaefer und Lersch waren optimistisch und stürzten sich ins kalte Wasser. Die Verkehrsanbindung ist gut, der Bahnhof nicht weit entfernt, Parkplätze sind vorhanden und für eine Pause ist die Innenstadt mit Cafés und Restaurant fußläufig schnell erreicht.

Zu Beginn waren es vor allem digitale Gründer, die im hauptcwartier ihren Arbeitsplatz mieteten, doch andere Gruppen wie Selbständige oder Freiberufler, die immer mal wieder einen Arbeitsplatz benötigen, zählen zu den Nutzern. Sie schätzen die angenehme Atmosphäre und die Möglichkeit, andere Menschen zu treffen. Inzwischen ist es ein Kommen und Gehen im hauptcwartier, der Ton ist freundschaftlich und die Arbeitsatmosphäre familiär. Manche Nutzer sind den ganzen Tag im Coworking-Space, andere kommen nur stundenweise vorbei oder sie nutzen die Möglichkeit, am Wochenende zu arbeiten. Coworker haben die Wahl: Sie können flexible Arbeitsplätze oder ein eigenes Büro buchen, sie können tageweise oder längerfristig mieten, es gibt einen Besprechungsraum und einen größeren Veranstaltungsraum, einen Raum zum Telefonieren und natürlich eine Küche – ein schnelles WLAN wie auch Drucker stehen den Coworkern ebenfalls zur Verfügung.

Netzwerken

Andere Menschen treffen, zusammen einen Kaffee trinken und neue Kontakte knüpfen – das ist für viele Freiberufler der Grund, sich in einem Coworking-Space einzumieten. Diese Erfahrung hat auch Christine Schaefer gemacht. „Die Menschen suchen den persönlichen Kontakt und keinen virtuellen. Wir sind hier gut im netzwerken und haben schon Gründer zusammengebracht“, freut sich die Unternehmerin über ihre Erfolge im hauptcwartier. Denn dort sind die Wege kurz, es gibt Sitzecken zum Plaudern und in der Kaffeeküche kommt man schnell in Kontakt mit anderen Freelancern. Um die Coworker zusammenzubringen, bietet Christine Schaefer mit ihren Kollegen Thomas Lersch und Jens Schneider eigene Veranstaltungen wie ein monatliches Frühstück oder Coworker-Talks an. Dort berichten Coworker von ihren Erfahrungen und Projekten. „Der Coworking-Space lebt davon, dass Menschen da sind“, betont Christine Schaefer. Die Branchen, aus denen die Nutzer kommen sind ganz unterschiedlich: IT-Entwickler sind im hauptcwartier ebenso anzutreffen wie Unternehmensberater. Gründer zusammenzubringen ist eines der Ziele von Christine Schaefer und ihrem Team, dafür wünschen sie sich eine richtige Gründer-Szene in Düren. Mit ihren kommenden Netzwerktreffen wollen sie diese Entwicklung fördern.

Neben den Freiberuflern rückt eine weitere Zielgruppe in den Fokus: die Pendler. Unternehmen können im hauptcwartier für ihre Angestellten Büroplätze oder -räume anmieten, damit die Pendler nicht jeden Tag die weite Fahrt ins Unternehmen auf sich nehmen müssen.

hauptcwartier4, © Jann Höfer

Der Coworking-Space lebt davon, dass Menschen da sind

Christine Schaefer - Gründerin hauptcwartier

hauptcwartier

Philippstraße 27
52349 Düren
Telefon: 02421 / 258 282 7

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