Das Stammhaus der HOESCH Design GmbH, © HOESCH Design GmbH

Die Stärke von Hoesch liegt in der Innovationskraft

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1742 zurück und bei der Hoesch Design GmbH sind die Mitarbeiter zurecht stolz darauf. Heute ist die Firma Premium-Anbieter im Bad- und Wellness-Segment

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Seit 279 Jahren an einem Standort – eine Seltenheit in unserer Welt, die oft kurzlebig und von schnellen Wechseln geprägt ist. Doch die Hoesch Design GmbH steht heute immer noch an der Stelle, an der sie 1742 von Leonard Hoesch gegründet wurde. Das Geschäft hat sich natürlich verändert, aber die langjährige Firmengeschichte zeigt, dass ein Unternehmen sich im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte immer neu erfinden kann – wenn die Zeichen der Zeit erkannt werden.

Von Zinkrohren zur Kunststoffproduktion

Badewannen, Duschwannen und Duschkabinen im Premium-Segment, das ist das Geschäft von Hoesch Design heutzutage. Begonnen hat die Entwicklung des Unternehmens mit der Errichtung einer Eisenschneidmühle in Kreuzau-Schneidhausen, 1770 folgte eine Papiermühle. 1847 errichtete Leonard Hoesch dann in den Gebäuden der Eisenschneid- und Papiermühle ein Zinkwalzwerk. Das Unternehmen war lange ein Walzwerk und es wurden z.B. Dachrinnen aus Zink und die passenden Abfallrohre vom Dach herunter produziert. Als im Hausbau die Dachrinnen nicht mehr unbedingt aus Zink, sondern aus Kunststoff gefertigt wurden, gab es auch die aus dem Hause Hoesch – der Grundstein für die heutige Produktion war gelegt. „Hoesch ist mit seinem Stammhaus in Schneidhausen nachweislich das älteste noch existierende Industrieunternehmen in Europa, das an ein und demselben Standort kontinuierlich produziert hat“, berichtet Vertriebsleiter Reiner Rierl stolz.

Seit rund 50 Jahren werden in Schneidhausen Badewannen gefertigt. Das breite Sortiment im Bereich Duschkabinen und -wannen und Badewannen ist für ein einzelnes Unternehmen ungewöhnlich und in Deutschland einzigartig. Innovationen, das Aufgreifen neuer Trends – dies war bei Hoesch Design immer wichtig. Sie waren 1972 in Deutschland die ersten, die unter dem Markennamen „Sanicryl“ Badewannen aus Sanitär-Acryl hergestellt haben. Die hätten gegenüber den bis dahin üblichen Stahlbadewannen nicht nur den Vorteil, dass sie viel leichter seien, erklärt Rierl, sie eröffneten auch viel mehr Möglichkeiten in der Formen- und Farbgebung. „Es gibt eigentlich keine Form, die wir nicht herstellen könnten“.

Mit Whirlsystemen zum Erfolg

1979 kam dann das erste Whirlsystem von Hoesch auf den Markt, ein Jahr später folgte die römische Dampfkabine. Sich etwas gönnen, ein wenig Wellness genießen ist der Trend nicht nur in Hotels, sondern auch im privaten Bereich. Immer mehr Menschen sehen ihr Bad auch als Rückzugsmöglichkeit, wo sie sich im eigenen Whirlpool entspannen können, sich in der freistehenden Badewanne mit einem warmen Bad verwöhnen oder in der großzügigen Dusche sich vom Wasser beleben lassen. Ein Großteil der Kunden von Hoesch kommt aus Deutschland, Österreich, den Beneluxländern und der Schweiz. Aber auch in Fernost wird der Name Hoesch Design mit höchster Qualität im Bad- und Duschsegment verbunden.

Hoesch wird polnisch

Vor 15 Jahren kam dann ein Umbruch: Das Unternehmen wurde von der polnischen Sanplast-Gruppe übernommen. Mit den Brüdern Wieslaw und Karol Podraza an der Spitze sei Hoesch aber immer noch ein familiengeführtes Unternehmen und man sei gut zusammengewachsen, betont Reiner Rierl. Mit Innovationen punkten, hochwertige und ästhetisch äußerst ansprechende Designs auf den Markt bringen ist auch heute noch das Ziel der polnischen Inhaber. Reihenweise haben die beiden Ingenieure in den vergangenen Jahren für ihre Produkte Designerpreise eingeheimst, kein Wunder, denn es arbeiten namhafte Designer für das Unternehmen.

In Schneidhausen sind rund 80 Mitarbeiter Kaufmännischen Verwaltung, im Vertrieb, in der Logistik sowie in der Whirlwannen-Fertigung beschäftigt. Mit Innovationskraft und Engagement ist es auch den neuen Inhabern gelungen, den Standort des Unternehmens am Fuße der Rureifel zu halten und zukunftsfähig zu gestalten. Dazu zählt auch der hochwertige und extrem widerstandsfähige Solique Mineralguss, der seit etwa acht Jahren zum Einsatz kommt. „Damit sind noch feinere Formen möglich“, erzählt Reiner Rierl. Ein weiterer Beweis für die Innovationsfreude bei Hoesch.

Übrigens: Wer mit dem Fahrrad auf dem RurUferRadweg unterwegs ist, kann bei Hoesch Station machen. Auf dem Radweg befinden sich zahlreiche Infopunkte – einer davon steht bei der Firma Hoesch in Schneidhausen, wo Hermine Hoesch von der Geschichte ihrer Familie und deren Bedeutung für die Region erzählt.

Reiner Rierl, Vertriebsleiter HOESCH Design GmbH, © HOESCH Design GmbH

Unsere Innovationskraft ist unsere Stärke und wir sind stolz auf unsere langjährige Firmenhistorie

Reiner Rierl - Vertriebsleiter HOESCH Design GmbH

HOESCH Design GmbH

Schneidhausen
52372 Kreuzau
Telefon: +49 02422 540

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