Von Buchenhecken und Eifelblicken
Die Gemeinde Simmerath, eingebettet in die sanften Hügel der Rureifel, blickt auf eine bewegte Historie zurück.
Schon zur Römerzeit verlief eine Straße von Konzen über Simmerath nach Einruhr zur Heilsteinquelle. Archäologische Funde aus dem 2. und 3. Jh. belegen die frühe Besiedelung des Raumes und auch die Heilsteinquelle wurde schon von den Römern genutzt.
Erstmals schriftlich erwähnt wird Simmerath 1342, damals innerhalb des Zehntbezirks des Aachener Marienstifts 1435 gelangte es ins Herzogtum Jülich und durchlebte eine wechselvolle Geschichte. Häufig hatten die Bewohner große Not und Leid zu ertragen: Seuchen, Hungersnöte und Kriege kennzeichneten die Jahrhunderte. Dazu zählen auch die beiden Weltkriege, die tiefe Wunden gerissen haben. Besonders die Ortschaften der Gemeinde, die hinter dem Westwall lagen, wurden im Winter 1944/45 bei dem Vormarsch der Alliierten stark zerstört.
Heute präsentiert sich Simmerath als lebendige und lebenswerte Gemeinde. Der Zentralort Simmerath bietet eine breite Palette an Fachgeschäften, Supermärkten, Gastronomie, Banken und Apotheken sowie Kitas und Schulen. Ein reges Vereinsleben prägt die Gemeinde Simmerath mit seinen 19 Ortschaften.
Die Region bietet eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten: wandern im Nationalpark Eifel, ein Besuch der Orte Woffelsbach, Rurberg oder Einruhr, die sich am Rursee befinden oder ein Spaziergang an den bekannten Hecken entlang. Orte wie Höfen, Strauch oder Eicherscheid sind geprägt von den haushohen Buchenhecken entlang der Häuser, Höfe und Viehweiden – sie dienen als Schutz vor den kalten Winden und verleihen den Orten ein einzigartiges Flair.
Wissenswertes kompakt
Einwohner | 16.612 |
Kreis | StädteRegion Aachen |
Kommunalverwaltung | Gemeinde Simmerath |
Lokale Tourismusorganisation | Rureifel Tourismus |










