Suki-Regal

„Made for your Trade“ – mit Innovationsgeist zum Erfolg

Wie wird man vom kleinen Eisenwarenhändler zu einem europaweit führenden Systemlieferanten für Baumärkte? Das Geheimnis des Hidden Champions suki.international liegt darin, dass das Unternehmen nicht nur Produkte liefert, sondern innovative Gesamtlösungen.

Inhalte teilen:

„Versteckt“ trifft bei dem Marktführer schon bei der Lage am Rande des gut 2000 Einwohnerortes Landscheid zu. Hier hat das Unternehmen mit 30.000 qm Lagerfläche seit fast 50 Jahren seinen Firmensitz. Versteckt ist oftmals auch der Markenname, der bei weitem nicht auf jedem verkauften Produkt aufgedruckt ist. Und dennoch stecken hinter einem Großteil der Eisenwaren- und Handwerkzeug-Sortimente europäischer Baumärkte die Produkte samt Knowhow aus der Eifel. Ausgezeichnet werden sie dann häufig mit der jeweiligen Handelsmarke von Bauhaus, toom & Co. 

Doch den Titel „Hidden Champions“ führt der Betrieb seit 2007 aus ganz anderen Gründen. Durch seine hohe Transformationsfähigkeit hat sich das Unternehmen zum führenden europäischen Lösungsanbieter für individuelle Einzelhandelskonzepte in der DIY-Branche und dem Fachhandel entwickelt. In Landscheid gibt man sich schon lange nicht mehr damit zufrieden, lediglich Schrauben, Ketten, Schraubschlüssel oder Selbstklebeprodukte in Handwerksqualität zu liefern. Bereits vor 30 Jahren hat man ausgeklügelte POS-Regalkonzepte entwickelt, die dem Endkunden einen schnellen Überblick liefern. Die Märkte erhalten ein schlüssiges Gesamtkonzept für diese Sortimente, individuell anpassbar auf die örtlichen Gegebenheiten. Doch suki wäre nicht suki, wenn der Auftrag mit der Auslieferung der etwa 40.000 Produkte endete. Zum Gesamtkonzept gehört auch die Pflege der Regale vor Ort bis zur Bestellung neuer Ware und der Optimierung der Sortimente im Markt. Dieser Service kommt an bei den führenden Baumarktketten – in ganz Europa und mit verlässlicher Termintreue.

Ein Unternehmen im ständigen Veränderungsprozess

Bei suki macht man sich Tag für Tag Gedanken darüber, wie man die Absatzmärkte nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet. Hierzu hat man auf allen Ebenen – von den Marktmitarbeitern bis zur Geschäftsführung – einen sehr engen Austausch. „Dadurch erkennen wir die Bedarfe und Möglichkeiten, um mit unseren Fähigkeiten etwas Neues zu entwickeln“, erklärt Geschäftsführer Sebastian Laus. Und so erfolgte nach erfolgreicher Umsetzung der Internationalisierungs- und Digitalisierungsstrategie vor 10 Jahren der nächste große Schritt: die Diversifizierung. „Wir haben in all den Jahren ein großes logistisches Knowhow aufgebaut, mit dem wir führend in der Branche sind“, so Laus. Und dieses Wissen um ausgeklügelte Systeme und verlässliche Logistik ist mittlerweile auch bei anderen Herstellern der DIY-Branche gefragt. Aus diesem Bedarf entstand ein weiteres Geschäftskonzept. Die hierzu neu gegründete Tochterfirma Facido bietet dieses Komplettpaket logistischer Innovation nun für immer mehr Lieferanten an – vom Prozessmanagement über Konfektionierung, internationale Logistik bis zur Warenpräsentation vor Ort. „Als Omnichannel-Spezialist bieten wir umfassende Lösungen für unsere Partner – für den stationären Handel und natürlich auch im wachsenden E-Commerce-Markt“, verrät Facido-Geschäftsführerin Kirsten Dienhart. Ob Vinylböden, Armaturen oder Sonnenschutzsysteme: Von Landscheid aus organisieren die Logistikexperten für einige Hersteller das gesamte E-Fulfillment auch für Endkunden-Onlineshops.

Agilität und Beständigkeit sind keine Widersprüche

Bei aller Umtriebigkeit legt das Unternehmen Wert auf eine unaufgeregte Beständigkeit. Das fängt schon beim Standort an. Trotz des Exportes in 40 Länder und mit 6 Tochtergesellschaften in Gesamteuropa hält das Unternehmen an der Eifel fest – aus gutem Grund: „Wir liegen sehr zentral und sind verkehrstechnisch bestens angebunden. Wir sind Europäer“, so Laus, der seit über 25 Jahren im Unternehmen ist. So wie im Übrigen viele seiner Mitarbeiter. „Uns zeichnet eine hohe Treue unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, ebenso die zu unseren Gesellschaftern, Kunden und weltweiten Lieferanten.“ Internationalität prägt den Geschäftsalltag. Regelmäßig sind Baumarkt-Betreiber aus ganz Europa zu Besuch in der Eifel, um im firmeneigenen Showroom maßgeschneiderte POS- und Servicekonzepte mit dem umtriebigen Suki-Team auszuarbeiten. Die Branche findet eben ihren Weg zum „Hidden Champion“.

Sebastian Laus, © suki.international

Wir haben ein großes logistisches Knowhow aufgebaut, mit dem wir führend in der Branche sind.

Sebastian Laus - Geschäftsführer suki.international GmbH

suki.international

Suki wurde 1951 in Iserlohn gegründet und siedelte 1973 nach Landscheid um. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 700 Mitarbeiter in 12 Ländern, davon alleine 450 am Standort in Landscheid. Jährlich machen ca. 20 junge Menschen eine Ausbildung/Duales Studium im Unternehmen. Der Umsatz lag 2020 bei 197 Mio. Euro, die Exportquote liegt bei 61%. Zusätzlich zu den Lagern am Firmensitz unterhält die suki-Gruppe neben weiteren Flächen in Standortnähe in Dreis-Brück das Zentrallager der Facido GmbH mit ca. 20.000 m² Lagerfläche.