So geht kreative und genussvolle Gastronomie
Löffel’s Landhaus liegt im historischen Ortskern von Münstermaifeld. Es gilt als Top-Adresse für Gastlichkeit in der östlichen Eifel. Dahinter steckt ein motiviertes Team und ein ganz besonderes Gericht: das Löffel’s Landhausschnitzel. Für diese exquisite Leckerei, die regionale Wertschöpfung stark macht, gab es den EIFEL Award 2025.
Günter Löffel stammt hörbar aus einer der renommiertesten deutschen Genussregionen: aus Baden. Doch auch die Eifel passt zu ihm. In der Nähe der urigen Stadtmauer von Münstermaifeld setzt er als zertifizierter EIFEL-Gastgeber in einem 200 Jahre alten, ehemaligen Bauernhof ganz moderne Akzente. Seine Restaurantküche verbindet regionale Kochkunst und regionale Zutaten mit zeitgemäßen Interpretationen klassischer Gerichte. Dafür braucht es Menschen, die Kochen und guten Service nicht nur als Job, sondern eher als Berufung und große Chance für die eigene Zukunft begreifen. „Das funktioniert bei uns gut, denn wir bilden alle unsere Beschäftigten selbst aus oder lernen sie, wenn sie Quereinsteiger sind, sorgfältig an“, erzählt der Inhaber, selbst passionierter Küchenchef.
Eine Innovation für die Gaumenfreude
Günter Löffel betont den hohen Zusammenhalt in einem altersgemischten Team, in dem erfahrene Gelassenheit auf jugendliche Neugier trifft. „Auf diese Weise können wir authentisch Lebensfreude vermitteln, denn schließlich verkaufen wir mehr als ‚nur‘ leckeres Essen“, beschreibt er einen der Gründe, warum es mit einer solchen Haltung auch gelingt, Gästen stets ein gutes Gefühl zu geben. Das gute Gefühl wird auf dem Teller konkret. Einzigartig ist Löffel’s Landhausschnitzel: Der Name und damit die Marke ist beim Patentamt in München geschützt. „Die besondere Innovation dieses ‚Schnitzels‘ ist, dass die klassische Panade durch Eifler Kartoffeln ersetzt wird… also durch ein landwirtschaftliches Produkt, welches typisch und ursprünglich für den Naturraum Eifel ist. Hierfür werden frische Kartoffeln gerieben und gut gewürzt. Die Kartoffelmasse ummantelt dann ein Rückensteak vom Eifelschwein oder auch ein Stück Ziegen-Grillkäse“, verrät der passionierte Küchenchef. „Dann knusprig ausbacken und mit frischen Salaten servieren.“ Der Schweinerücken kommt ebenfalls aus der Region, der Ziegenkäse vom Vulkanhof in Gillenfeld. Beide Betriebe sind wie auch das Löffel’s Landhaus selbst zertifizierte EIFEL-Markenbotschafter.
Die Liebe zur Kochkunst wird durch Wertschätzung gestärkt
Dazu gehört auch die Arbeitgeberattraktivität. Günter Löffel ermöglicht es dank eines cleveren Arbeitszeitsystems, dass sogar an Weihnachten, Silvester und zwei Wochen im Sommer für die Beschäftigten frei ist. Ihr Privatleben muss bei aller Einbindung in die Erfordernisse der Gastronomie nicht leiden. Alle zwei Monate ist für jedes Teammitglied auch ein Wochenende frei. „So entfremdet sich niemand der Familie oder dem Freundeskreis, das ist für Angehörige unserer Branche so wichtig wie selten.“ Hinzu kommt ein motivierendes Trinkgeldsystem, das gerade den Azubis mehr bietet als branchenüblich. Alles in allem entsteht so ein motivierendes Betriebsklima, in das auch Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen bestens integriert. Der Sous-Chef beispielsweise hat einen Lebenslauf mit Fluchtgeschichte und ist nun fester Teil eines Teams, das gemeinsam nach vorn schaut.













