Das Geschenk der Eifeler Vulkane geht in alle Welt
Vulkanische Gesteine sind buchstäblich ein Wachstumsfaktor: Sie helfen als Mineral- und Pflanzsubstrate bei der Begrünung unter anderem von Innenräumen. Seit über zwanzig Jahren ist die KLANZ Systeme natürlich anders GmbH in Kruft ein international renommierter Spezialist für diese Produkte und stärkt so die regionale Wertschöpfung –prämiert mit dem EIFEL Award 2025!
Bims ist ein faszinierendes Material: leicht, wasserspeichernd, neutral im pH-Wert und wenig belastet von Schwermetallen oder Salzen. Das Geschenk der Osteifeler Vulkane wird dank der Verarbeitung durch KLANZ PLANTCARE zu einem idealen Bodenverbesserer, Pflanzsubstrat oder Dünger. Für alle Arten von Innenräumen, die durch Begrünung optisch und klimatisch aufgewertet werden, bis zu speziellen Anforderungen für botanische Gärten, kann das Eifeler Unternehmen die entsprechenden Produkte in alle Welt liefern. Von ganzen Schwammstadt-Konzepten über Flughafenhallen bis zu Büros – sie alle können die Granulate aus der Eifel nutzen. „Im Unternehmensverbund geschieht der Abbau des Rohstoffes über die Verarbeitung bis zum Vertrieb“, schildert Sales Manager Sascha Schoblocher die Wertschöpfungskette, die letztlich der Eifel zu Gute kommt.
Power für Innenbegrünung
Die Vermarktung in der Großregion allein wäre jedoch nicht ausreichend. Daher wird der Markt in der EU, Großbritannien, der Schweiz und den USA abgedeckt. Einzelne Projekte gibt es auch etwa in der Türkei oder in Abu Dhabi. Eifeler Bims und Lava als Basis der KLANZ-Produkte werden mit natürlichem Zeolith ergänzt. „Was sie besonders macht, ist ihre Kombination aus höchster Funktionalität, Langlebigkeit und einem konsequent nachhaltigen Konzept. Die Substrate sind strukturstabil, wiederverwendbar und torffrei“, schildert Schoblocher die Vorteile. Die ursprüngliche Rezeptur, die vom Firmengründer vor rund drei Jahrzehnten entwickelt wurde, ist in der Folge stetig optimiert worden. „Sie hat keine Fremdkörnungen und es bilden sich in den Pflanzgefäßen keine Ablagerungen oder Staunässe. Die Nährstoffe für die Pflanze sind hervorragend verfügbar.“ Die Gießintervalle können groß sein und die Granulate sind bis zu zehn Jahre verwendbar… alles eine Frage der Nachhaltigkeit.
Flächen werden rekultiviert
Durch den oberflächennahen Abbau der Rohstoffe ist es möglich, nach später erfolgter Rekultivierung der Flächen einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. Zwar ist Bims kein nachwachsender Rohstoff, aber aus vor dem Abbau landwirtschaftlich genutzten Flächen können offene, für Biodiversität förderliche Areale und Lebensräume für seltene Arten entstehen. Klanz bemüht sich um den Einklang mit der Natur. „Wir stehen somit nicht nur für Qualität ‚Made in Eifel‘, sondern auch für eine zukunftsorientierte Nutzung regionaler Ressourcen mit Verantwortung für kommende Generationen“, betont Sascha Schoblocher. Auch die Verarbeitung selbst ist nicht energieintensiv und erfordert keine Verbrennungsprozesse.








