Luftaufnahme Kaisersesch, © Mario Leidens

Idyllisch, leistungsstark und mit viel Historie

Die Kleinstadt Kaisersesch ist Verbandsgemeindesitz mit Faible für nachhaltige Innovationen. Doch auch als Einkaufstadt kann sie punkten.

Viel verkehrsgünstiger als Kaisersesch kann ein Eifelstädtchen kaum liegen: direkt an der A 48 und damit automobil perfekt angebunden sowohl an die Rheinschiene mit Koblenz wie an die Mosel mit Trier als Metropole. Dabei lohnt es sich, nicht an dem Ort mit dem charaktervollen, leicht schiefen Turm der St.-Pankratiuskirche aus dem 14. Jahrhundert vorbeizufahren. Die Bewohner der umliegenden Orte tun das sowieso nicht, denn obwohl Kaisersesch im historischen Ortskern sehr überschaubar ist, dient es als Anlaufstelle für den Bedarf des täglichen Lebens. Hier haben sich alle denkbaren Supermärkte und Discounter angesiedelt, hier gibt es Arbeitsplätze und Unternehmen vieler Branchen, hier gibt es Bildungsangebote und Schulen. Der Slogan lautet zu Recht „Kaisersesch – die kleine Stadt, die alles hat“. Vor allem haben die Bewohner hier immer den Blick ins Grüne der Eifelwälder.

Mitten im Ortskern, über dem Heimatmuseum und im ehemaligen Gefängnis mit dem französischen Namen Prison, finden immer wieder leckere Caféveranstaltungen statt. Doch auch Pilger sind in dem Gebäude willkommen, denn Kaisersesch liegt am Eifel-Camino, einem Teil des Jakobswegs. Sie können hier übernachten und einen der begehrten Stempel im Pilgerzimmer bekommen. Das Waldhotel Kurfürst, eine der leckersten und gepflegtesten gastronomischen Adressen des Städtchens, hat ebenfalls ein Herz nicht nur für „normale“ Touristen, sondern für Pilger. Die Lage am Waldrand ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge hinein in die Eifelnatur. Auf der Terrasse des familiär geführten Hotels lässt es sich nicht nur hervorragend schlemmen, sondern man hat das Gefühl, geborgen und von aller Hektik entrückt doch mitten in einer uralten Kulturlandschaft zu sein.

Reste eines Römerwalls belegen, dass hier immer ein guter Ort zum Leben war. Es gibt sogar Hügelgräber in unmittelbarer Nähe von Kaisersesch, die noch älter sind. Das dunkle „Gold“ des Gebietes, der hochwertige Schiefer, war wohl immer ein Grund zum Siedeln und Bauen. Vom Römisch-deutschen Kaiser Ludwig IV erhielt das Dorf Esch erstmals die Stadtrechte und heißt seitdem eben Kaisersesch. Heute sind die Vorteile ganz modern, zum Beispiel in Form eines Mehrgenerationenhauses, in dem zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Kinder und Jugendliche, Geflüchtete, Pflegebedürftige, Seniorinnen und Senioren oder Familien und Singles im besten Berufsalter… man kümmert sich um alle. So wird aus der Eigenschaft, fast noch ein Dorf zu sein, ein echter Standortvorteil.

 

Wissenswertes kompakt

 

Einwohner

3.000

Kreis

Cochem-Zell

Kommunalverwaltung

Stadt Kaisersesch

Lokale Tourismusorganisation

Schieferland Kaisersesch

 

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Ort

56759 Kaisersesch

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