Smart City Mayen-Koblenz, © Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

MYK10 – Network in Region

Zehn kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden in Mayen-Koblenz werden mithilfe der Digitalisierung zu einer Smarten Region vernetzt. Hierfür stehen 17,5 Millionen zur Verfügung.

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Die Digitalisierung wird im Projekt als Vehikel gesehen, das einen analogen Nutzen zur Steigerung der Lebensqualität für die gut 214.000 Menschen im Landkreis hat. „Denn mit technologischen Entwicklungen ergeben sich auch für die Menschen neue Möglichkeiten im Alltag“, weiß Alexander Saftig. Diese Möglichkeiten werden sich in erheblichem Maße auf alle Daseinsbereiche auswirken – vom Gesundheits- und Bildungswesen über Kommunikationsinfrastruktur, Verkehrssysteme, Energieanwendungen bis hin zu Umweltanforderungen.

Die Grundidee liegt in der Installation von fünf sogenannten „Hubs“ – aus dem Englischen übersetzt bedeutet es sinngemäß Knotenpunkte:

1. Regio Hubs sind Arbeitsräume. Die neuen, in leerstehenden Gebäuden in der Ortsmitte eingerichteten, sozialen Zentren führen durch einen multifunktionalen Ansatz zu einem regionalen Wandel. So könnten beispielsweise Co-Working-Spaces, Pop-Up-Arztpraxen – Praxen, die sich schnell in freien Immobilien vor Ort neiderlassen –, Betreuungsangebote, temporäre Bürgerbüros, dezentrale Firmenbüros, Dorfläden oder auch Logistiksammelpunkte entstehen.

2. Medical Hubs sind virtuelle Pflegeplattformen, die der Sicherstellung der hausärztlichen und pflegerischen Versorgung dienen sollen. Denkbare Inhalte sind dabei Telesprechstunden, Entlassmanagement und Nachsorge, Informationsaustausch oder auch Angebote für Fahrdienste und Medikamentenlogistik.

3. Mobil Hubs sind übergreifende Datenplattformen für verschiedenste Mobilitätsanbieter und weitere vernetzbarere Infrastrukturen. Dabei stehen die Schaffung einer nutzerfokussierten, bedarfsgerechten und flächenwirksamen Mobilitätsplattform und die Förderung öffentlicher Mobilitäts- beziehungsweise Logistikketten für unterschiedliche Nutzergruppen wie Bürger, Pendler oder Touristen im Vordergrund.

4. Beim Competence Hub geht es um den Aufbau einer Informations-, Kommunikations- und Zusammenarbeits-Plattform für regionales Wissensmanagement mit mobiler Anwendung.

5. Mit dem Pulse Hub entsteht eine Smart-Region-Plattform, die als zentrale Online-Informations- und Partizipationsplattform für das Gesamtprojekt dienen soll. Dabei steht ganz klar die Vernetzung, Partizipation und das Projektmanagement für alle Bürger, Akteure und Projektpartner im Fokus.

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