FAQs zur Strategie einer Standortmarke (Eifel)

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„Was sind die Ergebnisse des Projektes Standortstrategie Eifel durch die Zukunftsinitiative Eifel?“

Die Standortstrategie der Eifel ist 2005 gestartet mit dem Ziel der Standortprofilierung und der Standortvermarkung der Eifel.

Allgemein kann man feststellen, dass eine nachhaltige Standortprofilierung und damit eine erfolgreiche Standortvermarktung auf Dauer nur jenes Bild verkaufen kann, das am Standort auch tatsächlich vorhanden ist.

Die Standortvermarktung setzt daher eine gezielte Standortprofilierung voraus. Nur wenn “Erscheinungsbild” und “Vorstellungsbild” zum Standort (Eifel) übereinstimmen, kann das Standortmarketing einen erfolgreichen Beitrag im Wettbewerb der Standorte leisten. Dies erfordert eine enge Verzahnung dieser beiden Säulen.

a) Standortprofilierung:
In Bezug auf die Profilierung des Standortes hat das Projekt mit den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Kultur drei Hauptprofilierungsfelder definiert. Daneben wurden für den Bereich Wirtschaft die komplementären Handlungsfelder Fachkräfte, Technologie & Innovation, Handwerk & Gewerbe, Landwirtschaft, Mobilität, Energie & Klima, Daseinsvorsorge, Demographie festgelegt. Diese Felder flankieren die Hauptprofilierungsfelder und tragen in ihrer Vernetzung zur Profilbildung des Standortes Eifel bei.

Die Eifel soll von außen nicht nur als Tourismusregion, sondern zunehmend als hervorragender Standort für die Wirtschaft wahrgenommen werden. In der Kombination von Tourismus & Kultur gilt es dabei die Eifel als eine ländliche Region mit einer überdurchschnittlich hohen Lebensqualität, umgeben von urbanen Zentren, zu positionieren.

b) Standortvermarktung:
Zielsetzung der Standortvermarktung ist die Schaffung eines stimmigen Bilds von der Eifel, das auf Basis einer klaren Standortprofilierung nach innen und außen vermarktet wird.

„Wieso braucht es Standortstrategie?“

Die Globalisierung führt zu einem verstärkten Wettbewerb der Standorte. Standorte müssen sich daher erfolgreich positionieren, wollen sie ihre Wirtschaftsdynamik aufrechterhalten und ihre Entwicklung nachhaltig fördern. Mit der Marke Eifel soll die angestrebte Positionierung des Standortes in den Köpfen externer und interner Zielgruppen verankert werden.

„Ist es möglich Standortmarken zu führen?“

Standortmarken werden wie andere Marken auch bewusst gesteuert und nicht dem Zufall überlassen. Jedoch ist die Führung von Standortmarken im Unterschied zu Unternehmensmarken eine Koordinationsaufgabe. Es ist eine möglichst gute Koordination und Vernetzung aller Standortakteure notwendig. Die Qualität der Vernetzung trägt auch wesentlich zur Qualität des Standortes bei.

„Was versteht man unter Markenarchitektur?“

Die Markenarchitektur regelt wer (= Vergaberichtlinien) die Marke Eifel wie (= Verwendungsrichtlinien) nutzen darf. Die strategische Ausrichtung des Standorts und der steigende Konkurrenzdruck auf nationaler und internationaler Ebene stellen hohe Anforderungen an die Vermarktung der Region Eifel und damit an die Marke Eifel.

Im Vordergrund steht die Nutzung der Markenkraft über den Tourismus hinaus sowie eine verstärkte Markenführung nach innen, durch bessere Koordination der Partner.

Steht das Eifel Logo allen zur uneingeschränkten Nutzung zur Verfügung, büßt die Marke durch den unkoordinierten, beliebigen Einsatz ihre Glaubwürdigkeit und Attraktivität ein. Eine schwache Marke kann aber weder der Region Eifel noch einem einzelnen Unternehmen dienen, weil sich damit niemand mehr profilieren kann. Es braucht deshalb eine klare strategische Grundlage zur wirksamen Regelung der Vergabe- und Verwendung der Marke Eifel.