Schloß Dodenburg

Dodenburg

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Von 1945 bis 1953 stand es leer, 1953 wurde es an die Wirus Werke, Willy Ruhenstroht in Gütersloh verkauft. Das war eine holzverarbeitende Firma, die lediglich an den 600 Hektar Wald, die zum Besitz gehörten, Interesse hatte. Das Schloss nutzten in den Ferien Jugendorganisationen. 1957 wurde es verkauft, nachdem sogar über einen Abriss nachgedacht worden war. Das Schloß befindet sich heute in Privatbesitz.


Schloss Dodenburg in der gleichnamigen Ortschaft in Rheinland-Pfalz geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Sie entstand im 13. Jahrhundert und wurde im Jahr 1279 erstmals urkundlich erwähnt.

In den Jahren 1891 bis 1894 wurde die Burg zu einer barocken Schlossanlage ausgebaut. Bauherren waren die Reichsgrafen von Kesselstatt. Das einzige, was heute noch an die ehemalige Burganlage erinnert, sind die beiden runden Ecktürmchen und das zweiflüglige Hauptgebäude. Bis zum Jahr 1944 lebte die Familie von Kesselstatt im Schloss, dann verlegte sie ihren Wohnsitz, der Kriegswirren wegen, auf Schloss Föhren. Bis 1952 wurde das Anwesen nicht bewohnt. 1953 wurde Schloss Dodenburg verkauft, die Pläne, dort ein Erholungsheim einzurichten, wurden jedoch nie umgesetzt. Stattdessen wurde es bis 1956 als Jugendlager genutzt, ehe Pläne für einen Abriss aufkamen, was die damaligen Besitzer jedoch nicht durchführten. In den folgenden Jahren stand das Anwesen lange Zeit leer.

Das Schloss Dodenburg wird von einer herrschaftlichen Parkanlage mit einer hohen Mauer umgeben. Das Grundstück ist außerdem durch massive Tore geschützt und kann nicht betreten werden. Die Privatbesitzer scheinen keine neugierigen Blicke zu wollen, denn von außen kann man Teile des Schlosses nur erahnen, weswegen auch Besichtigungen nicht möglich sind.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Das Schloß ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Ort

Dodenburg

Kontakt

Schloß Dodenburg
Hauptstraße
54518 Dodenburg

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