Abtei Himmerod

Großlittgen

Inhalte teilen:

Der erste Blick fällt auf die Abteikirche. Über eine lange Gerade erreicht man direkt das Innere dieses imposanten Bauwerkes. Der Blick geht in einen weiten, hohen Kirchenraum mit einem eindrucksvollen Gewölbe. Im Zentrum des Altarraumes hängt ein schlichtes Holzkreuz, welches durch die Seitenfenster direkt von der Sonne angestrahlt wird. Die Kraft, die diese Kirche in ihrer Schlichtheit ausdrückt, ist beeindruckend. Gleich nebenan befindet sich die Gnadenkapelle – ein Ort, der einen Gegensatz zur großen Kirche darstellt. Licht spenden nur ein kleines Fenster über der Eingangstür und die vielen Kerzen, die hier von den Gläubigen angezündet werden. Ist man alleine in der Kapelle und nichts stört die Stille, hat man oft auch das Glück leise Orgelmusik von der Klais-Orgel, die sich in der großen Kirche befindet, zu vernehmen. Der kleine Holzaltar mit Gottesmutter und Jesuskind fordert einen auf, die Sorgen des Alltags einfach hier abzuladen.

Besuchen Sie auch die Kunst- und Buchhandlung, das Museum Alte Mühle der Abtei oder das Restaurant.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die Abteikirche ist ganzjährig zu besuchen.
    Der Eintritt ist frei, eine Spende gerne willkommen.

Ort

Großlittgen

Kontakt

Abtei Himmerod
Himmerod
54534 Großlittgen/Himmerod
Telefon: (0049) 6575 95130
Fax: (0049) 6575 951320

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Maischquelle, © GesundLand Vulkaneifel

Maischquelle

Die Maischquelle ist eine sogenannte Schichtquelle. Solche Quellaustritte findet man überall dort, wo vergleichsweise junge vulkanische Lockerablagerungen den alten Gesteinen aus dem Erdzeitalter des Devons aufliegen. Die zu Lehm verwitterten Grauwacken und Schiefer haben wasserstauende Eigenschaften. Diese hindern das in den porösen vulkanischen Ablagerungen versickernde Niederschlagswasser am weiteren Eindringen und lassen es an der Auflagerungsfläche wieder zu Tage treten. An der Maischquelle ist dieser Vorgang besonders gut zu erkennen: am Übergang der dunklen vulkanischen Ablagerungen zu den helleren Gesteinen des Untergrundes tropft das Wasser aus der Wand. Während der Versickerung wird das Wasser gefiltert. Je mächtiger die vulkanischen Ablagerungen, desto sauberer das austretende Quellwasser. Leider sind sie an der Maischquelle nicht mächtig genug, um heute geltende Trinkwasseranforderungen zu erfüllen.